SKENAR-Therapie

skenar

  Während meiner Arbeit konnte ich mich mehrmals von der Wirksamkeit der "Skenar-Therapie" überzeugen. Besonders gut schlägt diese Therapie bei der Behandlung von chronischen und funktionellen Erkrankungen an. Die moderne Medizin hat ihre Schwierigkeiten mit solchen Erkrankungen, sowohl bei Mensch, als auch bei Tier. Normalerweise wird in solchen Fällen eine lebenslange Medikamenten-Therapie vom Arzt verordnet. 

  Aus meiner Erfahrung, kann ich allerdings behaupten, dass mit der "Skenar-Therapie", nach einiger Zeit keine Medikamente mehr eingenommen werden müssen, es können auch Resultate erreicht werden, die von der Verbesserung des allgemeinen Zustandes, bis hin zur vollständigen Genesung reichen.

  Der Erfolg dieser Behandlungsmethode in der Veterinärmedizin, kann man damit erklärt werden, dass jedes Tier tatsächlich gesund sein möchte, weshalb es nicht zweifelt, sondern einfach nur dem Arzt vertraut. Bei Tieren ist von Natur aus diese "innere Barriere" nicht vorhanden, weshalb sie sehr schnell und positiv auf die Behandlung reagieren. Den Menschen muss man allerdings manchmal erst in diesen Zustand versetzen und zu solch einem Verständnis verhelfen, um einen positiven Effekt erreichen zu können.

SKENAR-Therapie

  Entstanden ist die Methode auf Initiative der russischen Weltraumbehörde. Es sollte eine Therapiemethode entwickelt werden, die ohne medizinisches Fachpersonal einfach und überall anzuwenden sei. Ein enormer Erfahrungsschatz mit Technologien, die auch heute noch in vielen Ländern zum Einsatz kommen, sowie das Hintergrundwissen über traditionellen Methoden dienten als Grundlage. 

  In den 1970er Jahren gelang es Wissenschaftlern unter der medizinischen Leitung von Professor Alexander Revenko, eine Impulstherapie zu entwickeln, die als körpereigene wahrgenommen wird. Hieraus resultiert der hohe Wirkungsgrad der Skenar-Therapie.

 Der Begriff „Scenar“ steht für „Self Controlled Energo Neuro Adaptive Regulation“ und bedeutet auf Deutsch etwa soviel wie „selbst kontrollierte und angepasste Regulation des Energiehaushaltes und Nervensystems“.  Die Scenar-Therapie ist eine Weiterentwicklung der Erkenntnisse aus der Akupunktur  und der Reflexzonentherapie.  

   Bekannt ist, dass der Hautwiderstand bei Veränderungen des inneren Milieus wechselt. Dadurch kann auf pathologische Signale über kontinuierliches Biofeedback individuell und gezielt regulierend auf den Organismus eingewirkt werden.

 Skenar stimuliert durch biofeedbackgesteuerte Impulse die Selbstregulation. Der Einfluss auf das vegetative Nervensystem und damit auf die körpereigenen Anpassungs- und Regulationsvorgänge stärken die Abwehrkräfte und zeigen dem Körper einen Weg zur Selbstheilung auf. Durch die spezielle Impulstherapie werden offenbar regulativ physiologische Reaktionen im Sinne einer Selbstheilung angeregt. Die biomechanischen und energetischen Phänomene sind letztlich nicht geklärt. Die russische Forschung beschreibt die vermehrte Freisetzung von Neuropeptiden, die die Wirksamkeit mit erklären können. Russische Forschungsergebnisse belegen, dass durch dieses Therapieverfahren entlang der Nervenbahnen und in verschiedenen Hirnregionen mehr als 2 000 verschiedene Neuropeptide ausgeschüttet werden können. Gleichzeitig wird die Nerven- und Hirnaktivität angeregt.

  Patienten berichten über eine Verbesserung des Spannungszustandes der Muskeln. Bei einer Vielzahl von Patienten konnte der rasche Rückgang von Weichteilschwellungen beobachtet werden. Hier liegt vermutlich ein rascher Lymphabfluss durch die Skenar Impulstechnik vor.

  Ziel der Therapie ist Schmerzlinderung und Funktionsverbesserung durch Anregung der Regulation. Mehr als 80 % aller Patienten berichten nach der Behandlung über eine Veränderung ihrer behandelten Beschwerden.

Skenar-Therapie bei folgenden Störungen wird erfolgreich angewendet:

  • des Nervensystems:
    • Neuralgien
    • Phantomschmerzen,
    • Entzündungen,
    • Durchblutungsstörungen, 
    • Multiple Sklerose, 
    • Migräne, 
    • Erkrankungen des vegetativen Nervensystems etc., 
    • Depressionen,
  • des Bewegungsapparates:
    • Weichteilverletzungen,
    • Schmerzen von Gelenken, Bändern, Muskeln und der Wirbelsäule, etc.Wurzel- und Ansatztendisnose,
    • Überlastungssymptome, wie z. B. Epikondylitis (Tennis- bzw. Golfellenbogen).
  • der Atemwege:
    • Asthma,
    • Bronchitis,
    • Rachen- und Kehlkopfentzündungen,
  • des Verdauungstraktes:
    • funktionelle Störungen,
    • Schmerzen und Entzündungen
  • des Immunsystems: 
    • Allergien, 
    • toxische Belastungen
  • des Urogenitaltraktes:
    • Fertilitätsstörungen,
    • Reizblase, etc.
  • der Haut: 
    • Neurodermitis, 
    • Ekzeme, 
    • Narbenstörungen etc.
© Dr. Mikhail Koschelev kkrait@mail.ru Wien 2012